Lesung mit Gespräch

Jáchym Topol: »Die Hölle gibt es nicht«

30.10.2026   •   19:00 Uhr    •    Deutsches Hygiene-Museum, Dresden

Während Russland im Februar 2022 die Ukraine überfällt, bricht Tom, ein alternder Journalist, mit seiner Geliebten zu einem Ausflug auf. Ein südböhmisches Barockkloster verspricht Ablenkung von innerer und äußerer Konfusion: Die Ehe ist kaputt, der Job hängt am seidenen Faden, der schwule Sohn macht ihm Sorgen.

Jáchym Topol (*1962) ist seit den 1990ern der Star der tschechischen Literaturszene und zugleich Programmdirektor der Václav-Havel-Bibliothek. Sein neuer Roman »Die Hölle gibt es nicht« erzählt voller Komik und Verzweiflung, was aus den Hoffnungen und Träumen von 1989 geworden ist. Der Romanheld, verstrickt in Liebes- und Familienchaos, wird dem historischen Augenblick kaum gewachsen sein.

Die deutsche Übersetzung des bei Suhrkamp erschienenen Romans wird von Ahmad Mesgarha (Staatsschauspiel Dresden) gelesen. Durch den Abend führt Steffen Neumann (ehem. Sächsische Zeitung).

Die Lesung findet im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern statt, das anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 organisiert wird.

Tickets und Preise

Eintritt: 9 (7 erm.) Euro

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Adresse

Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
01069 Dresden

accessible barrierefrei


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