Gespräch zur Wanderausstellung mit Schwarz-Weiß-Fotografien über Landschaftsgedächtnis, Braunkohleabbau und verschwindende Heimatorte.
Veranstalter: Ženský spolek, z. s., Atelierhaus Kühnhaide, Senator Přemysl Rabas, Marie Ibrahimovičová
Raue Schönheit, industrielle Spuren und eine tiefe Verbundenheit mit der Heimatregion: Die Ausstellung in der Galerie Město und im Büro von Senator Přemysl Rabas präsentiert ausgewählte Schwarz-Weiß-Aufnahmen des renommierten Dokumentarfotografen Ibra Ibrahimovič. Seine Bilder zeigen Nordböhmen – eine Landschaft, in der Schwerindustrie und Braunkohleabbau über Jahrzehnte hinweg menschliche Schicksale, die Veränderung der Landschaft und das Verschwinden ganzer Ortschaften geprägt haben.
Die Ausstellung Sozialfotografie war bereits im deutschen Kühnhaide zu sehen und knüpft an das Wanderprojekt Culture for Future (ARCHA+) und das Projekt Střepy severních Čech der Galerie Hraničář an. Das begleitende Gespräch widmet sich dem Gedächtnis und dem Wandel der Landschaft sowie der Rolle der Dokumentarfotografie bei der Bewahrung von Orten, die unwiederbringlich verschwinden.
Eine eindringliche fotografische Auseinandersetzung mit einer Landschaft, ihrer Erinnerung und den Menschen, die in ihr leben.







































