Mit Jozef Špánik (Vortrag) und Birgit Sack (Moderation)
Freiwilligenverbände aus Tschechen und Slowaken kämpften im Ersten Weltkrieg in alliierten Armeen für die nationale Unabhängigkeit. Nach der Staatsgründung 1918 bildeten Legionäre den Kern der tschechoslowakischen Armee. Während der deutschen Okkupation ab 1938 beteiligten sich ehemalige Legionäre am Widerstand, einige wurden am Münchner Platz in Dresden hingerichtet. Welche Rolle spielten die Legionäre für die Staatsgründung? Welche Bedeutung kam ihnen im Widerstand zu? Welchen Stellenwert haben sie in der heutigen tschechischen Erinnerungskultur?
Vortrag und Gespräch mit Jozef Špánik, stellvertretender Generalkonsul der Tschechischen Republik in Dresden und Verfasser des Buchs »Zapomenuté vojsko« (Die vergessene Armee), und Dr. Birgit Sack, Leiterin der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden.










