CZ/D 2025, 85 Min., Regie: Valerio Mendoza, Jorge Sánchez Calderón, OmdtU
Was bedeutet Heimat, wenn das Land der eigenen Vorfahren zugleich fremd ist? Der Dokumentarfilm „Má země v nedohlednu“ begleitet die Familie Sykora, die wie Millionen andere Menschen Venezuela aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Krise verlassen musste. Ihre Hoffnung richtet sich auf Tschechien – die Heimat ihrer Vorfahren und die Chance auf einen Neuanfang.
Doch die Ankunft verläuft anders als erhofft. Zwischen Bürokratie, finanziellen Sorgen und der schwierigen Suche nach Arbeit wird deutlich, dass Herkunft allein noch kein Gefühl von Zuhause schafft. Mit großer Nähe und Sensibilität begleitet der Film die Familie bei ihrem Versuch, sich ein neues Leben aufzubauen, und erzählt von Identität, Migration und der Frage, wo Zugehörigkeit entsteht.
Im Anschluss an die Vorführung sprechen die beiden Regisseure Valerio Mendoza und Jorge Sánchez Calderón mit dem Publikum über die Entstehung des Films und die Geschichten hinter den Bildern.
In Kooperation mit dem MOVE IT! Filmfestival für Menschenrechte.



























